König André I. von Alf bescheinigte es über 100 Wölflingen, Jungpfadfindern, Pfadfindern und Rovern am Samstagabend (24. Juli) höchstpersönlich: Innerhalb nur einer Woche sind sie zu Rittern geworden. Und so zückte der Regent des Stammes Heilig Kreuz sein Schwert und ließ den Jugendlichen mit dem Ritterschlag eine ganz besondere Ehre zuteil werden.
Denn in den vorherigen Tagen hatten sie in der Tat einiges geleistet. Nach der Anreise ins Sommerlager auf den idyllischen Zeltplatz Buchental errichteten sie ein stattliches Lager mit allem, was dazu gehört: “Hühnerleitern” für die Feuerrunde, Lagerkreuz, Schwarzzelte und einen hohen Turm, erbaut von den Rovern. Der nur ein paar Schritte entfernte “Üßbach” war an den ersten heißen Lagertagen begehrter Anlaufpunkt für eine Abkühlung, und auch das zwei Kilometer entfernte Freibad wurde von den Rittern schon in Beschlag genommen.
Eindeutiger Höhepunkt der ersten Lagerwoche war das Geländespiel im 30 Kilometer entfernten Manderscheid. Mit dem Bus ging es in den Ort im Landkreis Bernkastel-Wittlich, und dort umwanderten die Pagen einen atemberaubenden Talkessel, in dessen Mitte sich Ober- und Niederburg Manderscheid befinden. An sechs Stationen stellten sie ihre Geschicklichkeit, Schnelligkeit und ihr Wissen unter Beweis, bevor sie abends an den zuvor geheim gehaltenen Zielpunkt der Wanderung gelangten: Die Niederburg. Hier übernachteten alle Teilnehmer in Räumen der Burg, von Lagerküche fernversorgt und gut gestärkt. König Georg von Manderscheid machte die am Lagerfeuer versammelten Pagen zu Knappen und erklärte seine Amtsmüdigkeit. Sollten die Knappen es schaffen, zu Rittern zu werden und ein Königreich aufzubauen, so wolle er eventuell auf die Krone verzichten.
Dieses Versprechen löste der kränkelnde Monarch am Samstag ein. Er übergab die Krone an König André von Alf, der sogleich ein großes Ritterturnier beginnen ließ. An einem Dutzend Stationen waren erneut knifflige und unterhaltsame Aufgaben zu erledigen. Doch beim Ritterfest am Abend – es gab Gegrilltes und köstliche Salate – wurden die Knappen für ihre Anstrengungen belohnt und zu Rittern geschlagen. Den Gottesdienst am Sonntagmorgen feierten sie mit Gästen – so waren die Pfadfinder aus Hainfeld in der Pfalz auf den Lagerplatz der Dülmener gekommen. Deren Lager findet zurzeit parallel auf einem anderen Zeltplatz in Alf statt.
Schon ist die zweite Lagerwoche angebrochen – und die steht traditionell im Zeichen der Touren. Jungpfadfinder, Pfadfinder und Rover haben bereits den Platz verlassen und sich zu Fuß oder per Fahrrad auf den Weg in die Umgebung gemacht. Die Wölflinge starten am Dienstag (27. Juli) auf eine zweitägige Tour mit Übernachtung.
Am Samstag wollen sie König André von ihren Heldentaten berichten.
Aktuelle Kurznachrichten aus dem Lager auf www.twitter.com/dpsgduelmen.
Hallo ihr Lieben
Habe gerade euten Bericht gelesen.Ihr macht ja tolle Sachen!!
Würden euch gerne besuchen, leider reicht diesmal die Zeit nicht. Schade!!Übrigens, daß König Georg kränkelt tut uns sehr leid. Wir wünschen allen noch ein gutes und erlebnisreiches Lager.
König Andre eine gute Heimfahrt am Sonntag
Gut Pfad
Walli und Reinator
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